Spam Mails

by Michael Urspringer - 03.01.2003

Schon sehr komisch…. Man passt auf, dass man seine Haupt-Mailadresse nicht dubiosen Internetquellen anvertraut und trotzdem erwischt es einem…. es sind (noch) nicht viele, aber irgendwie scheint die Adresse den Weg auf entsprechende Listen gefunden zu haben. Besonders lästig ist das, wenn man bei jeder eingehenden Mail durch eine SMS benachrichtigt wird 🙁

Leider weigert sich mein Provider 1&1 beharrlich, entsprechende Filter wie z.B. ORDB.ORG etc. auszuwerten. Man möchte nicht, dass versehentlich Mails, die eigentlich kein Spam sind, auch verschwinden. Nun, ich würde das Risiko gerne eingehen, vielleicht könnte man ja einfach diese Option abschaltbar machen?

Also habe ich mir vor einigen Wochen einen Account bei SpamCop.Net besorgt. Alle Mails an meine Mailadressen werden zuerst dorthin gesendet, gefiltert und erst danach (sofern kein Spam) an mein eigentliches Mailsystem weitergeleitet. Alle Mails die nach Spam aussehen, werden in einen speziellen Ordner abgelegt und können dann später einfach gelöscht werden. Bisher war noch keine unberechtigt als Spam abgestempelte Mail dabei …. Und es herrscht seit der Zeit wieder Ruhe auf dem Handy 🙂 Leider ist der Service mit 30$ pro Jahr alles andere als günstig, dafür ist die Weiterleitung sehr schnell und sehr zuverlässig. Wenn jemand eine billigere Lösung dafür hat, bitte melden ….

Wenn ich bei irgendwelchen Internetseiten eine E-Mail-Adresse angeben muss, hatte ich bislang dafür eine Adresse in der Form “spam2@urspringer.de” etc. gewählt. Sobald die Adresse “verseucht” war, habe ich sie einfach deaktiviert und eine neue “spam3@urspringer.de” usw. angelegt. Das hatte den Nachteil, dass man nicht herausbekommen konnte, wer für die Weiterleitung der Adressen verantwortlich war.

Seit einiger Zeit nutze ich den kostenlosen Service von SpamMotel.com. Dort kann man beliebig viele Adressen in der Form “OYCYOQGBFBZM@spammotel.com” generieren und verwalten. Mails an diese Adressen werden dann an die eigene Adresse weitergeleitet. Man generiert nun jedesmal, wenn man eine Internetadresse angeben muss, einfach eine neue, schreibt dazu wo man sie benutzt hat und sobald Spam-Mails an diese Adresse ankommen kann man genau verfolgen, wer der Verantwortliche war (naja, ob das dann was nützt, sei dahingestellt, aber interessant zu wissen ist es schon). Man kann diese Adressen dann auch ganz einfach wieder deaktivieren wenn man sie nicht mehr benötigt.

Und meine “richtige” Mailadresse gibt es auf meiner Webpage nicht mehr mit “mailto:”-Link sondern nur noch als normalen Text…. Denn Webpages kann man ja sonst recht einfach maschinell auf solche Mailadressen durchforsten.

Gibt’s andere Tips und Tricks der Spam-Flut Herr zu werden?

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