Zu diesem Thema schreibt der Spiegel:

Im Moment gibt es laut Polizei keine andere Möglichkeit, als zu versuchen, M. über Gespräche zum Einlenken zu bewegen. Alle anderen Strategien würden unweigerlich die Gesundheit des 36-Jährigen gefährden, der sich zurzeit unter anderem wegen dutzendfacher Vergewaltigung und Entführung der Dresdner Schülerin Stephanie verantworten muss.

Es sei unmöglich, den Bereich um das Gebäude mit Sprungtüchern zu sichern. “Das Haus ist viel zu groß, und es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie M. doch noch ungesichert springen könnte.” Unbemerkt könne eine solche Aktion ohnehin nicht vonstattengehen. “Das kalkuliert er ja ein”, sagte Herbst. Auch der Einsatz eines Betäubungsgewehrs komme nicht in Frage, weil auch dann die Gefahr bestünde, dass M. in die Tiefe stürzt. “All diese guten Ratschläge sind einfach nicht praktikabel.” M. müsse unversehrt vom Dach gebracht werden. “Wir müssen damit leben”, sagte Herbst

Äh, Moment mal… der Kerl ist freiwillig aufs Dach geklettert um sich seiner Verhandlung zu entziehen. Wieso wartet man nicht, bis er entweder erfroren oder verhungert ist oder von selber springt?

Wieso muss ich auf die Gesundheit dieses Mannes Rücksicht nehmen?

Irgendwie verstehe ich das scheinbar mal wieder alles nicht … (Wie so etwas überhaupt passieren kann, ist mir erst recht ein Rätsel…)

 

2 Responses to Flucht aufs Gefängnisdach: Sexverbrecher narrt die Polizei

  1. Bernd Rosenmeier [Besucher] says:

    Finale Rettungsschuss… Wie bei gewissen Bären vor einiger Zeit!

  2. Das mit den Bären geht so nur in Bayern …

    Ganz so drastisch muss man es ja auch wieder nicht machen. Einfach abwarten hätte ja gereicht.

    Aber warum man ihm noch seine Wünsche nach einer warmen Decke und Früchtetee erfüllen musste, DAS will nicht in meinen Kopf hinein.

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