Ärger mit Arcor

by Michael Urspringer - 05.05.2006

Nachdem ich jetzt lange Zeit mit Arcor sehr zufrieden war, ändert sich das so langsam. Vor ein paar Wochen verschlechterten sich die Durchsatzraten meines DSL-6000-Anschluss plötzlich rapide. Außerdem synchronisierte das Modem mehrmals am Tag plötzlich neu.

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Nachdem sich das Problem nicht besserte, eröffnete ich vor ein paar Wochen ein Ticket bei der Hotline (die übrigens viel schlechter erreichbar ist wie früher…, dafür ist sie nun mit 0,24 Cent/min sehr teuer geworden). Nach internen Leitungsmessungen wurde das Ticket mit dem Hinweis geschlossen, es läge an meiner Inhouse-Verkabelung (die sich ja auch sicherlich die letzten Wochen geändert hat…).

Da ich mich damit nicht zufrieden geben wollte, eröffnete ich ein neues Ticket (diesmal per Fax, dadurch wurde es erst nach 5 Tagen bearbeitet…). Dem Fax hatte ich noch Messergebnisse meiner Fritz!Box beigefügt, die bewiesen, dass die physische Leitungskapazität max. um die 5000 kbit/s beträgt (deswegen kann die Nettodatenrate natürlich nur darunter liegen), die gleiche Hardware an dem Telekom-Anschluss, der in der Dose nebenan liegt, aber eine physische Kapazität von um die 8000 kbit/s hat.

Nach meheren Telefonaten mit der Arcor-Technik hat man mir einen Techniker vor Ort vorbeigeschickt, der aber nicht wirklich einen Fehler feststellen konnte. Es wurde daher die Telekom beauftragt die Leitung zum HVT zu überprüfen. Laut Telekom konnte man das Problem nachvollziehen und hat hatte es angeblich auch beseiitgt. Leider synchronisierte mein Modem danach aber genauso schlecht wie vorher.

Ich reklamierte gleich wieder bei der Hotline (die übrigens doch erst gebührenpflichtig wird, wenn ein Mitarbeiter ans Telefon geht und nicht wie im Vorspann durchgesagt, sobald die Warteschliefe beginnt… sonst wäre ich jetzt schon arm). Daraufhin passierte erst einmal ein paar Tage nichts. Gestern abend bemerkte ich allerdings, dass ich plötzlich nur noch einen DSL-2000-Anschluss hatte.

Also wieder die Hotline angerufen und zur Auskunft bekommen, dass man micht kurzerhand auf DSL-2000 zurückgestuft hatte, weil die Leitungslänge zum HVT DSL-6000 nicht zulassen würde (nun ja, die leitung ist wohl in den letzten Wochen länger geworden, denn früher hatte ich ja eine stabile leitung mit Durchsatzraten nahe am Maximalwert).

Nach einigen scharfen Worten meinerseits, versprach die Dame bei der Hotline, die Umschaltung wieder rückgängig zu machen (es würde mich auch nichts kosten…na, da bin ich ja zufrieden….) aber ich hätte dann halt weiter eine instabile Leitung.

Ich finde es schon ein starkes Stück, wie man bei Arcor hier mit Kunden umgeht. Wenn man das Problem nicht in den Griff bekommt, schiebt man es kurzerhand auf die Leitung. Außerdem kann es ja wohl nicht sein, dass der Kunde ohne Information einfach heruntergestuft wird.

An der Länge der Leitung liegt es sicherlich nicht, denn der T-COM-Anschluss nebenan ist genauso weit weg und hat trotzdem eine höhere physische Kapzität. Vermutlich nimmt sich T-COM hier einfach heraus, ihre Kunden mit besseren Leitungen zu versorgen als die Mitbewerber. Trotzdem müsste sich Arcor m.E. dafür einsetzen, dass ihr Kunden zumindest im Falle einer Reklamation hier gleich behandelt werden.

Ich habe ja auch noch den Verdacht, dass die Fritz!Box nicht ganz unschuldig ist (auch wenn die probleme vorher schon anfingen). Evtl. kommt die mit der von Arcor verwendeten Lucent-Hardware im HVT nicht so gut zurecht. Bin diesbezüglich auch mit dem AVM-Support in Kontakt, muss allerdings erst die Beta- auf die Original-Firmware downgraden, bevor sie mir helfen wollen.

To be continued…..

 

4 Responses to Ärger mit Arcor

  1. ging das noch weiter? ich habe zufällig gerade ein ähnliches problem – mit dem unterschied, dass ich jetzt 25 euro bezahlen soll, damit mein anschluss wieder auf die ursprüngliche, höhere geschwindigkeit umgestellt wird(!).

  2. Sie haben es damals tatsächlich kostenlos wieder auf 6000 zurückgeschaltet. Und danch lief auch alles einwandfrei (aber mit dem Original-Arcor-Modem statt dem eingebauten Modem in der Fritz-Box). Du solltest darauf drängen, dass das zurückswitchen nichts kostet (sofern Du der Herunterstufung damals nicht zugestimmt hattest. Sonst wirst Du kaum eine Chance haben…)

  3. ARCOR der Horror schlechthin.

    Ich ging einmal zur Arcor weil die Telkom beschissen hatte.
    Wäre ich mal bloß bei der telekom geblieben, denn die waren ja noch humane Bescheisser.

    Bei Arcor angekommen erst mal gut kostenlose Hotline zum Kundendienst (haben die so etwas???)
    Dann Vertrag umgestellt ISDN Flatrate.
    Der Ärger begann,
    die ISDN Flatrate wurde berechnet (fürs Internet)
    zusätzlich jede einzelne Einwahl.
    Jeden Monat angerufen kommt nicht wieder vor.
    Rechnung gekürzt (Die Einzeleinwahlgebühren war immer der größte Teil).
    Dann auf einmal kam die erste Mahnung wieder angerufen, mitlerweile kostenpflichtig schleichend ohne den Kunden zu informieren.
    Rechnungen wieder Flatrate und jede Einwahl einzeln.
    Briefe geschrieben (nie eine Antwort) In Frankfurt angerufen wurde die ersten beiden male nach essen verbunden.
    Immer bekam ich recht zugesprochen geändert hat sich nichts.
    Dann Zahlungen eingestellt mit Hinweis wenn eine vernünftige Rechnung kommt gibt es auch Geld.
    Anschluß gesperrt.

    Bezahlt auch das was nicht zu bezahlen war.
    Anschluss frei Zusage ich erhalte Gutschrift auch für meine Handykosten, da ich ja nicht Schuld.
    Kundendienst nimmt die Einzeleinwahlen raus.
    Anschluss frei Gutschrift keine. Nächste rechnung das gleiche Spiel.
    Endlich nach der dritten Sperrung und dritten unfreiwilligen freiwilligen überzahlung.
    Irgend jemand bei arcor einsicht und ich erhalte innerhalb von sechs monaten für einen zweijährigen verlauf insgesamt 600;-EURO Gutschrift.
    Oder hatten sie doch Angst vor dem Anwalt.
    Schadensersatzansprüche angemeldet.
    Arcor lachte, Arcor trug Schulden bei der Schufa ein.
    Mitlerweile jeden Monat mehr bezahlt als Arcor Rechnung legte.
    Rechnungen im Web-Bill aufeinmal verändert, beweisbar da jeden Monat als telekom geschädigte ausgedruckt.
    Nun gekündigt.
    Hmm endlich Arcor weg telefoniere heute über die Fernsehsteckdose mit unytimedia nrw mit kleinen schwierigkeiten ganz ok.
    Heute kommt schreiben von anwälte Ksp.
    hätte auf schreiben nicht ragiert arcor will noch 174,58 haben.
    Jahresverlauf angesehen angeblich zwei rechnungen auf aber wie gesagt jeden monat mehr bezahlt als arcor gelegt hat.
    Arcor erzählt es wären rechnungen aus vergangener zeit sie reden sich soweit runter das wir zu monaten kommen (2005) in denen sie illegal gesperrt haben und nachweislich verkehrte rechnungen gelegt haben.
    Ende ich habe noch 85;-EURO gut aus einzeeinwahl trotz Flat, ich habe insgesamt 45,-EURO überbezahlt.
    Woher will Arcor 174,58 haben.
    Also Verbrauchezentrale angerufen die haben gelacht, kennen Arcor doch schon und wie gut.
    Nun an den Minister für Verbraucherschutz geschrieben, auch an die ehemalige.
    Denn solch einem Betreiber muss das agieren in deutschland verboten werden.
    Kunden abzocken damit sie ihren unfähigen vorständen riesensummen zahlen könne.
    Jaja denk daran du bist deutschland du wirst abgezockt.
    Nunmehr Strafanzeige gegen den Geschäftsführer, Vorstand, und Aufsichtsratvorsitzenden angedroht.

    Hmmm kam Anruf von der Ksp. Abteilung baten mich mit der Strafanzeige zu warten bis sie geschrieben haben.

    Werde sehen was der verbraucherschutz sagt und zusammen mit denen klagen.
    ALSO BITTE tut euch nie ARCOR an.

  4. Wüterich [Besucher] says:

    Hallo!
    Nachdem ich einige Jahre recht zufrieden mit Arcor war, nun der Ärger und ich werde wohl kündigen. Seit Monaten habe ich immer wieder tote Leitungen. Es beginnt immer am Abend, erst ein rytmisches klicken in der Leitung, dann ist das Telefon ganz tot. Die verbindungen sind alle geschützt und unverseht, die Endgeräte neu, Kabel einwandfrei etc. Neustart etc alles durchprobiert, ohne Erfolg. Die Servicehotline ist kostenpflichtig für Handy-Anrufer (wie auch sonst, Telefon ist ja tot). Es werden x-Daten abgefragt, man muss ewig Antworten drücken und verwest dann in der Warteschleife ohne je einen Mitarbeiter gesprochen zu haben. – Dieser Defekt betraf dann später auch die online-Verbindung. Bisher dauerten die Aussetzer immer 1-2 Tage und Nächte. Ein Fehler konnte nicht gefunden werden, man verweigerte eine neue Starterbox. Ein unhaltbarer Zustand. Ich kann nur jedem dringend von Arcor abraten.

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